Kulturnetzwerk Koppelschleuse Meppen
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Koppelschleuse Meppen
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Ausstellungen

11.04.2021 bis 1.08.2021
1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland - Auf den Spuren jüdischen Lebens im Emsland
Die früheste erhaltene schriftliche Quelle zur Existenz von Jüdinnen und Juden nördlich der Alpen ist ein Edikt aus dem Jahr 321. Im Jahr 2021 kann jüdisches Leben in Deutschland somit auf eine wenigstens 1700-jährige Geschichte zurückblicken, die im Rahmen eines bundesweiten Themenjahres mit zahlreichen Veranstaltungen beleuchtet wird. Anlässlich des Festjahrs „2021 - Jüdisches Leben in Deutschland“ bieten die Museen an der Koppelschleuse eine Reihe Veranstaltungen an. In vielen Orten des Emslandes stößt man auf Spuren vergangenen jüdischen Lebens wie Friedhöfe, Gedenktafeln, Mahnmale und Stolpersteine. Ziel des Projektes „Auf den Spuren jüdischen Lebens im Emsland“ war es im Jahr 2014, diesen Spuren nachzugehen und sie sichtbar zu machen. Die Geschichte der Synagogengemeinden und Friedhöfe wurde erfasst, aber auch die zum Teilerschütternden Schicksale der jüdischen Bürgerinnen und Bürger, von denen viele die Verfolgungen und den Terror der nationalsozialistischen Schreckensherrschaft nicht überlebten. Die Projektergebnisse wurden in einer Broschüre publiziert, die einen Einblick in die Geschichte vermittelt und einen Überblick über Orte gibt, an denen man Spuren jüdischen Lebens finden kann. Sie stellt auch Personen vor, die mit dem jüdischen Leben im Emsland verbunden sind. Darüber hinaus entstand auf Initiative der Emsländischen Landschaft und des Emsländischen Heimatbundes eine Wanderausstellung, die im Rahmendes Festjahrs von April bis August 2021 in den Museen an der Koppelschleuse gezeigt wird.
Ort: Museen an der Koppelschleuse
Zu den Öffnungszeiten.
Eintritt: 4 € Erwachsene, 3 € ermäßigt, 2 € Kinder (bis 16 Jahre)


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11.06.2021 bis 27.06.2021
Vor 100 Jahren: Der „1. Emsländische Katholikentag in Meppen“
Es war zweifellos DAS Event der frühen 1920er Jahre im Emsland, die große „Heerschau der emsländischen Katholiken“, die sich „zur Kundgebung ihres Glaubens“ vom 11. bis 13. Juni 1921 in Meppen „um ihren Oberhirten scharten“, auf dass „das neu entfachte Feuer der Begeisterung für [die] hehren katholischen Ideale nicht erkalte“. Die kämpferische Sprache erinnerte damals an den gerade überwundenen Weltkrieg, der die Folge der bis 1914 jährlich stattfindenden „Deutschen Katholikentage“ unterbrochen hatte. Nun sollten „Teilversammlungen“ in den Städten und Bezirken stattfinden, auch im Emsland. Als Stätte der ersten Tagung wurde „das Herz des Emslandes“, Meppen, gewählt und ein Ausschuss gebildet, der im Juni 1921 ein gewaltiges Fest auf die Beine stellte: Über 20.000 Menschen nahmen teil, eine ganze Region war auf den Beinen. Eine reiche fotografische und publizistische Überlieferung hat sich erhalten. Anlässlich des 100. Jahrestages erinnert das Stadtmuseum in einer Kabinettausstellung an das schon von den Zeitgenossen als „bewegend“ und „gewaltig“ beschriebene Großereignis.
Ort: Stadtmuseum Meppen
Zu den Öffnungszeiten.
Eintritt: 4 € Erwachsene, 3 € ermäßigt, 2 € Kinder (bis 16 Jahre)


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