Kulturnetzwerk Koppelschleuse Meppen
Helter Damm 1
49716 Meppen
Geschäftsführer: Burkhard Sievers
Tel. 0 59 31 - 4 09 97 72
info@koppelschleuse-meppen.de
www.koppelschleuse-meppen.de
Sie sind hier: Home » Programm » Ausstellungen


Kontakt

Koppelschleuse Meppen
Programm
(05931) 88 38 78 20


Jugendherberge
(05931) 88 38 78 0

Ausstellungen

4.09.2021 bis 17.10.2021
Ansgar Silies / Remco de Kluizenaar Unterton / Ondertoon. Interaktive Kunstinstallation im Park an der Koppelschleuse
Das Kunstzentrum Koppelschleuse wird noch bis Mitte 2022 wegen einer grundlegenden Sanierung geschlossen bleiben. Auch die Corona-Pandemie bietet Anlass, die Kunst nach draußen zu verlegen. Die Koppelschleuse Meppen wird daher ein interaktives Kunstprojekt mit dem deutsch-niederländischen Künstlerduo Remco de Kluizenaar und Ansgar Silies im Park an der Koppelschleuse durchführen. Im Park des Kunstzentrums Koppelschleuse Meppen wird für einen Zeitraum von sechs Wochen eine temporäre Klanginstallation gezeigt. In der Installation „ONDERTOON // UNTERTON“ nähert sich das deutsch-niederländische Künstlerduo Silies & de Kluizenaar dem umfangreichen Briefwechsel zwischen Theo und Vincent van Gogh an. Inhaltlicher Schwerpunkt sind die Briefe, die Vincent während seines Aufenthalts in der nahe liegenden Region Drenthe geschrieben hat.
In diesen Briefen zeigt sich Vincent als scharfer Beobachter von Menschen und Natur der Region. Er beschreibt die Landschaft, das Licht, die Natur aus Sicht eines Malers, ist fasziniert von allem Flüchtigen und Zeitlosen, das er in der Landschaft sieht. Gleichzeitig ist insbesondere aus seinen Beschreibungen des Lichtes und der Landschaft ein Unterton herauszulesen: die Beschäftigung mit dem eigenen Seelen- und Geisteszustand, eine stets mitschwingende Melancholie, aber auch eine große Freude über die Naturnähe.
Auf Silies & de Kluizenaar üben die Natur und Landschaft eine ähnliche Faszination aus wie auf Vincent - nur ist es eine klangliche Faszination. Wo Vincent Licht aus Sicht eines Malers beschreibt, sprechen die beiden Klangkünstler über Geräusche, eine gemeinsame Klangpalette, über Schwingungen, Ober- und Untertöne.

Im Park an der Koppelschleuse werden zwischen den Bäumen lange Saiten gespannt. Mittels Körperschallwandler werden die Saiten - ganz im Sinne eines „Dosentelefons“ - zum Schwingen angeregt. Auslöser der Schwingungen sind gesprochene Textauszüge aus den Briefen von Vincent und Theo. Die beiden Klangkünstler lassen die Texte mit Ihrer Sprache, Geräuschen und eigens komponierter Musik lebendig werden. Niederländisch trifft auf deutsch, Naturgeräusche werden in Musik transformiert. Die Klänge bringen in Form von Vibration Materialien und Saiten in Schwingung. Für die Besucher*innen werden die Texte und Klänge am jeweils anderen Ende des „Dosentelefons“ über Resonanzkörper hörbar.
Doch die Besucher*innen hören nicht nur die Texte und Musikelemente - sie hören auch den Wind, der die Saite zum Schwingen bringt. Sie hören klingende Objekte, die stellenweise an die Saiten gekoppelt sind. Die Natur spielt mit auf dem Instrumentarium, das die Klangkünstler ihr zur Verfügung stellen. Die gesprochenen Texte bekommen ganz wörtlich Ober- und Untertöne. Sie werden kommentiert durch die Klangpalette der Künstler. Nicht zuletzt können die Besucher*innen selbst in das klangliche Geschehen eingreifen und die Saiten zupfen oder anderweitig bespielen.
So inspirieren die Briefe letztlich dazu, einen größeren Bogen zu spannen: es geht um das Verhältnis des Menschen zur Natur, um zwischenmenschliche Kommunikation, um Selbstreflexion, um Spielfreude und dabei natürlich immer um die leisen und lauten Ober-, Unter- und Zwischentöne.

Gefördert mit Mitteln des Landes Niedersachsen durch die Emsländische Landschaft, die Stadt Meppen und die Sparkasse Emsland



Kontakt aufnehmen

17.10.2021 bis 27.02.2022
FrauenPower - Damen, die Geschichte schrieben
Im Herbst widmet sich das Emsland Archäologie Museum in der Sonderausstellung „FrauenPower Í Damen, die Geschichte schrieben“ weltbekannten Frauen. Berühmten Persönlichkeiten aus Politik und Gesellschaft wie Maria Theresia, Queen Victoria oder Simone de Beauvoir werden Damen gegenübergestellt, deren Wirken im Emsland in die gleiche Zeit fällt. Die kleine Auswahl umfasst insgesamt acht weltbekannte Frauen und ihre emsländischen Zeitgenossinnen. Die Reise in die Geschichte großer Frauen beginnt in der Bronzezeit mit wohl einer der berühmtesten Persönlichkeiten der Weltgeschichte: der Nofretete und ihrem unbekannten emsländischen Pendant. Unbekannt ist auch der Name einer Germanin, deren Schmuck zu sehen sein wird. Erst ab dem Mittelalter finden sich Namen einflussreicher und bekannter Frauen im Emsland. Die Reise durch die Weltgeschichte der Frau endet mit der für das Emsland so bedeutenden Archäologin Elisabeth Schlicht und ihrer Zeitgenossin Elisabeth Schwarzhaupt, der ersten Ministerin der Bundesrepublik Deutschland.

Ort: Emsland Archäologie Museum
Zeit: zu den Öffnungszeiten
Gebühr: Erwachsene 4 €, Familien 7 €, Kinder (6-16 Jahre) 2 €



Kontakt aufnehmen

29.10.2021 bis 27.02.2022
Jahre des Aufbaus. Meppen in der Nachkriegszeit 1945-55
In der Ausstellung werden die politischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse in Meppen in der unmittelbaren Nachkriegszeit ­ Kriegsende, Besatzungszeit, frühe Bundesrepublik, erste Hälfte der 1950er Jahre ­ betrachtet. Dabei geht es vor allem um die „Lebenswirklichkeit“ und den Alltag der Menschen in der Notzeit 1945-48 und im sich dann entfaltenden Nachkriegsboom. Ein wesentliches Element der Ausstellung ist neben der Darstellung des alltäglichen Lebens in der „Wirtschaftswunderzeit“ und der Erfolgsgeschichte von Wiederaufbau und allgemeinem Aufschwung auch die Frage nach dem (damaligen) Umgang mit der jüngeren Vergangenheit und der (zunächst ausgebliebenen) Aufarbeitung der historischen Schuld. Von besonderem Interesse ist auch die kulturgeschichtliche Betrachtung des Meppener „Melting Pots“ aus britischer und polnischer Besatzung, Kriegsheimkehrern, Flüchtlingen und Vertriebenen aus dem Osten und „Displaced Persons“ u. a. aus den befreiten „Emslandlagern“, der den gesellschaftlichen Neubeginn nach 1945 im Emsland wesentlich mitprägte. Die Ausstellung wird auch digital angeboten. Weitere Informationen unter: www.stadtmuseum-meppen.de

Gefördert durch die Stiftung Niedersachsen

Ort: Stadtmuseum Meppen
Zeit: zu den Öffnungszeiten
Gebühr: Erwachsene 4 €, Familien 7 €, Kinder (6-16 Jahre) 2 €



Kontakt aufnehmen

Oktober 2021
Sep Nov
So Mo Di Mi Do Fr Sa
1 2
3 4 5 6 7 8 9
10 11 12 13 14 15 16
17 18 19 20 21 22 23
24 25 26 27 28 29 30
31
Heute