Kulturnetzwerk Koppelschleuse Meppen
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Koppelschleuse Meppen
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Ausstellungen

1.04.2018 bis 30.04.2019
Alter Schwede! Bauern, Bürger und Soldaten im Dreißigjährigen Krieg

Erlebnisausstellung für große und kleine Museumsbesucher

Daten und Fakten des Dreißigjährigen Krieges sind hinlänglich bekannt. Doch wer weiß schon, dass Meppen einmal schwedisch war und gleich „nebenan“ in Haselünne der „Feind“ wohnte. Wieso war Meppen schwedisch, wie eigentlich lebten die Menschen in der Stadt, wie sah es in einem Bauernhaus aus und was machte ein Söldner? All diesen Fragen geht die Ausstellung mit bespielbaren Kulissen, kombiniert mit interessanten Ausstellungsstücken auf den Grund.
Die Besucher, ob klein oder groß, können sich auf eine spannende Zeitreise begeben, mitmachen, spielen, erleben und entdecken und in die Welt des 17. Jahrhunderts eintauchen. Auf dem Markt in der Stadt wird eifrig gefeilscht, im Bauernhaus ist es gemütlich, im Heerlager ist schon aus der Ferne der Kanonendonner zu hören. Kanonendonner hat es 1636 auch zwischen
Haselünne und Bawinkel gegeben, denn dort trafen Truppen zweier verfeindeter Heere aufeinander. Wo genau das geschah, ist bis heute nicht geklärt.
Kinder können den Archäologen helfen und sich im Museum selbst auf die Suche nach dem Ort der Schlacht bei Haselünne begeben. Es gibt viel zu entdecken!

Ort: Emsland Archäologie Museum


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8.02.2019 bis 7.04.2019
Sarah Zafeka - Ausweitung der Komfortzone
Die Künstlerin Sarah Zagefka (geboren 1977 in Münster, wohnt in München) studierte ab 2009 an der Akademie der Bildenden Künste in München und beendete das Studium als Meisterschülerin von Karin Kneffel. In ihren teils recht kleinformatigen Werken zeigt sie ein Universum aus Zimmern, Ateliersituationen, Schaufenstern … Ansichten mit fotorealistisch detailgetreuem Mobiliar und Alltagsgegenständen verleiten zu abwechslungsreichen Augenreisen. Der Betrachter kann versinken in diese Situationen, denen eines gemein ist: sie sind menschenleer. Aber sie erzählen von den Bewohnern, die hier leben. Alles wirkt wie eben erst verlassen. Man könnte erwarten, dass die Personen im nächsten Augenblick zurückkehren werden. Neben den Zimmer-Blicken gibt es Außen-Blicke, magisch beleuchtete nächtliche Szenen in Straßen, Einkaufspassagen, auf Campingplätzen, lebensecht und vertraut, aber auch geheimnisvoll, immer mit der Aufforderung, sich über die Persönlichkeit, den Charakter der abwesenden Bewohner eigene Gedanken zu machen. Die Ölgemälde entstehen in einem langen Prozess unter intensivem Zeitaufwand. Mit einem Hauch von Nostalgie malt Sarah Zagefka Bilder, die auch bei wiederholtem Betrachten immer noch Neues entdecken lassen.
Gefördert durch die Emsländische Landschaft e.V.
Ort: Kunstzentrum Koppelschleuse



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