Kulturnetzwerk Koppelschleuse Meppen
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Koppelschleuse Meppen
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Ausstellungen

1.04.2018 bis 13.01.2019
Alter Schwede! Bauern, Bürger und Soldaten im Dreißigjährigen Krieg

Erlebnisausstellung für große und kleine Museumsbesucher

Daten und Fakten des Dreißigjährigen Krieges sind hinlänglich bekannt. Doch wer weiß schon, dass Meppen einmal schwedisch war und gleich „nebenan“ in Haselünne der „Feind“ wohnte. Wieso war Meppen schwedisch, wie eigentlich lebten die Menschen in der Stadt, wie sah es in einem Bauernhaus aus und was machte ein Söldner? All diesen Fragen geht die Ausstellung mit bespielbaren Kulissen, kombiniert mit interessanten Ausstellungsstücken auf den Grund.
Die Besucher, ob klein oder groß, können sich auf eine spannende Zeitreise begeben, mitmachen, spielen, erleben und entdecken und in die Welt des 17. Jahrhunderts eintauchen. Auf dem Markt in der Stadt wird eifrig gefeilscht, im Bauernhaus ist es gemütlich, im Heerlager ist schon aus der Ferne der Kanonendonner zu hören. Kanonendonner hat es 1636 auch zwischen
Haselünne und Bawinkel gegeben, denn dort trafen Truppen zweier verfeindeter Heere aufeinander. Wo genau das geschah, ist bis heute nicht geklärt.
Kinder können den Archäologen helfen und sich im Museum selbst auf die Suche nach dem Ort der Schlacht bei Haselünne begeben. Es gibt viel zu entdecken!

Ort: Emsland Archäologie Museum


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31.08.2018 bis 28.10.2018
Verena Schöttmer / Yala Juchmann: a kiss is just a kiss
Während Yala Juchmann Farbe durch eine Wachs-Tusche-Technik auf den Leinwand-träger aufträgt, entnimmt Verena Schöttmer die Farbe dem Leinwandträger, indem sie Stoffe wie Samt oder Jeans mit Chlor bemalt und so eine Ausradierung/Bleichung vornimmt.
Diese Techniken/Herangehensweisen, die konträr zueinanderstehen, bilden den Ausgangspunkt für die Ausstellung der beiden Künstlerinnen aus Hamburg und Bremen).
Yala Juchmann fertigt aus einem Fundus an Formen kompositorische Malereien an. Den Bildern liegt die Auseinandersetzung mit dem gestalterischen Aufbau von Wappen und Flaggen zugrunde. Ohne symbolhafte Wiedererkennung anzustreben, werden die Elemente ihrer ursprünglichen Umgebung enthoben und auf formaler Ebene verhandelt. Die Kompositionen entstehen durch Schichtung: Auftragen und Wegnehmen, Versiegeln und Auswaschen. Dabei nutzt sie die gegensätzlichen Eigenschaften von Wasser und Wachs und bannt diese auf dem Bildträger. Im Prozess der Bildfindung löst das Material die Symbole der Heraldik ab.
Während Yala Juchmann Farben schichtet, aufträgt, wieder auswäscht, um sie gleich wieder aufzutragen, unternimmt Verena Schöttmer einen Austrag von Farbe. Sie verwendet Samt oder Jeansstoff, unternimmt eine unsichtbare Malerei (Chlor ist farblos, wenn man es aufträgt) und läßt das, was sich unter der eigentlichen Farbe des industriell gefertigten Stoffes befindet, sichtbar werden.
So wird beispielsweise die Komplementärfarbe orange sichtbar, wenn man Chlor auf blauen Samt aufträgt. Diese Herangehensweise ist ein Spiel mit dem Sichtbaren, vor allem aber mit dem Verborgenen. Ein Gedanke, der sich wie ein roter Faden durch ihre Arbeit zieht - meist in Form von Installationen. Auf formaler Ebene erinnert es an das Vorgehen einer Bildhauer*in: Material abtragen.
Yala Juchmann und Verena Schöttmer möchten in der Ausstellung im Meppener Kunstkreis Arbeiten ihrer entwickelten Techniken ausstellen und sich aufeinander beziehen.
Die Arbeiten sollen zwei Positionen bilden, die gleichsam frontal aufeinander-
stoßen, wie sie sich miteinander verweben und sich gegenseitig untersuchen.

Gefördert durch die Emsländischen Landschaft

Ort: Kunstzentrum Koppelschleuse



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